Vitamin D – Warum Sonnetanken nicht nur glücklich macht

Vitamin D, der Tausendsassa.

Mit den länger werdenden Tagen lässt sich die Sonne wieder öfters blicken und die Menschen bevölkern Cafes, Spazierwege und Liegewiesen. Kommt die Sonne dann richtig in Fahrt, ist die gute Stimmung in jedem Gesicht präsent.

Das Sonnenlicht bewirkt im Körper eine Reihe von Prozessen. Es entspannt, reguliert Immunsystem und Blutdruck, transportiert das Kalzium in die Knochen und fördert den Muskelaufbau. Zudem bringt es das Glückshormon Serotonin in Schwung, das nicht nur für gute Laune sorgt, sondern das Sättigungsempfinden beeinflusst und somit appetitregullierend wirkt. Maßgeblich hieran beteiligt ist Vitamin D, das der Körper bzw. die Haut mithilfe des Sonnenlichtes bildet. Dabei wirkt es nicht wie ein klassisches Vitamin, sondern wie ein Hormon. Allerdings braucht Vitamin D für seine Bildung bestimmte Voraussetzungen.

Vitamin D und seine Voraussetzungen an ein sommerliches Sonnenbad:

-Die Haut kann Vitamin D nur in den Mittagsstunden zwischen 11:00 und 15:00 Uhr bilden. Denn in dieser Zeit fällt das Sonnenlicht im ausreichend steilen Einfallswinkel von 45 Grad auf die Haut, wobei im Liegen weit mehr als im Gehen oder Stehen gebildet wird.
-Die Vitamin D – Synthese funktioniert nur, wenn kein Lichtschutzfaktor verwendet wird. Ein Lichtschutzfaktor von 15 z. B. reduziert die Synthese um 99,5 Prozent.
-Alle 10 Tage max. 30 Minuten reichen aus. Denn nach dieser Zeit stoppt der Körper die Bildung. Schonender ist es, diese Zeit auf zwei oder drei Tage aufzuteilen, um keinen Sonnenbrand zu riskieren.

Ursachen eines Vitamin D – Mangels:

-Schule und Beruf finden überwiegend in geschlossenen Räumen statt und dann hat die Haut keine Gelegenheit, die Mittagsstunden zu nutzen.
-Im Winter trifft das Sonnenlicht in einem zu flachen Einfallswinkel auf die Haut, sodass eine Vitamin D – Bildung nicht möglich ist.
-Im Alter lässt die Fähigkeit stark nach, das Vitamin zu bilden.
-Auch über die Ernährung ist eine Vitamin D – Versorgung nicht sichergestellt. Denn die Lebensmittel, die es besitzen, verfügen nicht über die benötigten Mengen. Hierzu zählen Lachs, Ziegen- und Schafsmilch sowie Eier und Avocados.

Mit entsprechenden Ergänzungsmitteln kann ein Vitamin D – Mangel vorgebeugt werden. Die Empfehlung liegt bei 800 bis 1000 IE (Internationale Einheiten) am Tag. Im Winter können auch höhere Dosen von 3000-4000 IE notwendig sein, um die Körperspeicher nicht bis zum Ende des Winters zu erschöpfen.

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